ZAS

Parodontologie

Gesundes Zahnfleisch und gesunde Zähne

Die Parodontologie befasst sich mit den gesunden und erkrankten Strukturen um den Zahn bzw. um ein Implantat.

Dazu gehören das Zahnfleisch, der Kieferknochen, das Zahnzement und Fasern, die den Zahn in ihrem Knochenfach verankern. Durch Zahnbetterkrankungen (Parodontose) gehen immer noch die meisten Zähne verloren. Mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland leidet unter Parodontose (Parodontitis), der Entzündung des Zahnhalteapparates. Früherkennung und nachhaltiges Therapieren können die Entzündung dauerhaft stoppen.

Zusätzlich existieren eine Vielzahl von individuellen Risiken (Diabetis m., Rauchen), die Einfluss auf den Zahnhalteapparat (das Parodontium) nehmen. Während Ihrer Betreuung in unsere ZAS-Prophylaxe wird Ihr Risiko ermittelt und ein individueller Behandlungsplan für Sie zusammen gestellt.

Teilweise ist es sinnvoll eine mikrobiologische Diagnostik durchzuführen um besondere Keime zu detektieren.

Für weitere Informationen nutzen Sie bitte folgenden Link:

 

Zahnbeläge reizen das Parodontium. Es bilden sich erste Entzündungszeichen aus, die dem Laien zunächst verborgen bleiben können. Innerhalb der nächsten 2 bis 3 Wochen manifestieren sich die Symptome (Rötung, Schwellung, Schmerzen).

Es bildet sich eine Gingivatasche aus, in der sich die Bakterien vermehren können (subgingivale Mikroflora). Zwischen den eingedrungenen Bakterien und dem Immunsystem besteht eine permanente Wechselwirkung, die von zahlreichen Faktoren beeinflusst wird und die Progredienz der Erkrankung beeinflusst. Hieraus kann eine Parodontitis entstehen.

Wie der Name dieser Phase schon beschreibt, bildet sich nun durch die Selektion der parodontalpathogenen Keime ein Defekt des Zahnhalteapparates aus. Die Zellen bilden sich zurück, das Zahnfleisch wandert mit den Keimen und der Entzündung Richtung Zahnwurzelspitze und der Knochen beginnt sich abzubauen.

Lokalisierter oder generalisierter Abbau des Knochens und des Zahnhalteapparates. Sie kann bei starken Verläufen mit Zahnlockerungen und starken Entzündlichen Erscheinungsbildern einhergehen (Eiterbildung). Diese Phase kann sich lokal im Mundraum manifestiern oder aber Auswirkungen auf den Gesamtorganismus haben.

Die Erkrankung zeichnet sich durch akute und chronische Phasen aus.

Entzündung um ein Implantat

PERIIMPLANTITIS

Um ein Implantat können sich ebenfalls Bakterien und Plaqueansammlungen bilden. Dies führt zu ähnlichen  Symptomen. Der Unterschied ist, dass wir um den Zahn Bindegewebe mit Blutgefäßen haben, durch die das Immunsystem schneller reagieren kann.

Diese Strukturen fehlen durch den direkten Kontakt zwischen Knochen und Implantat (Osseointegration), wodurch die Bakterien eine schnellere Möglichkeit haben den Knochen zu resorbieren und in die Tiefe zu gelangen. Deshalb sprechen wir hier von einer stärkeren Progredienz der Entzündung, die zu einem schnelleren Knochenabbau und folglich zur Implantatlockerung bzw. -verlust führen kann.

Von daher ist das oberste Maxim für Patienten mit Implantaten die Prophylaxe, damit diese Entzündungen erst gar nicht entstehen.

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